Startseite » Aktuell » Hohe medizinische Standards - dank Qualitätssicherung der Ärzte!

Hohe medizinische Standards - dank Qualitätssicherung der Ärzte

Die FMCH stellt ihren ersten Qualitätsbericht vor

Die Qualität von medizinischen Leistungen steht zunehmend im Fokus von Politik und Medien. Mit dem heute veröffentlichten ersten Qualitätsbericht will die FMCH aufzeigen, dass sich Ärztinnen und Ärzte der Verantwortung für qualitätssichernde Aktivitäten bewusst sind und diese auch engagiert wahrnehmen. Eine zusätzliche Regulierung oder gar eine Übernahme der Qualitätssicherung durch Behörden wäre unbegründet, kontraproduktiv und nicht im Sinne der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte wissen am besten, wie medizinische Qualität zu definieren und zu kontrollieren ist.  

Den Leistungserbringern wird oft vorgeworfen, sie würden für qualitätssichernde Mass-nahmen nicht Hand bieten. Das Gegenteil trifft zu: Die Schweiz kann auf eine lange Tradition der medizinischen Qualitätssicherung zurückblicken. Das Fundament dazu bildet ein im internationalen Vergleich herausragendes Modell der ärztlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung. Mit den von den Fachgesellschaften seit Jahren und Jahrzehnten betriebenen Messungen von Qualitätsdaten kann das hohe Qualitätsniveau der medizinischen Versorgung in der Schweiz erhalten oder verbessert werden. Dies gewinnt an Bedeutung angesichts des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen. Das Erfassen von Qualitätsdaten liegt im ureigensten Interesse der Ärzteschaft selbst – und auch der Patienten. Der vorliegende Qualitätsbericht der FMCH liefert ein beredtes Zeugnis dafür ab.

Vor diesem Hintergrund wäre ein regulatorischer Aktivismus kontraproduktiv. Der bereits enorme bürokratische Aufwand für das medizinische Personal würde definitiv überborden. Gerade in Qualitätsfragen gilt es, die Besonderheiten für die einzelnen Fachrichtungen und medizinischen Sparten zu beachten. Nur das ermöglicht, den Patienten weiterhin einen exzellenten und hohen Qualitätsstandard zu garantieren. Zentrale Aufgabe der Behörden ist es, ideale Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die Medizin auch in Zukunft eigenverantwortlich zum Wohle der Patienten einsetzen kann.

Weitere Auskünfte erteilen:
Dr. Josef E. Brandenberg, Präsident FMCH, Tel. 079 349 5072, josef.brandenberg@hin.ch
Prof. Dr. Michele Genoni, Leiter Ressort Qualität FMCH, michele.genoni@triemli.zuerich.ch
Dr. Markus Trutmann, Generalsekretär FMCH, Mobile 078 836 09 10, markus.trutmann@fmch.ch